Vielen Dank fuer Eure Kommentare. Weil ihr so fleissig ward, gibt es auch gleich zur Belohnung einen neuen Bericht.
Wir sind gestern abend von unserer Tour aus dem Kakadu National Park zurueckgekehrt. Wir waren in einer super Gruppe unterwegs und hatten einen extrem guten Guide (Fuehrer). Neben der Natur waren wir von seinen vielen Geschichten am meisten begeistert. Oder wusstet ihr schon, warum die Aboriginals so duenne Beine haben? Oder warum Australien Australien heisst? Oder warum die Erde in Australien so rot ist? Ratet mal. Ich werde dann die besten Antworten mit einer Postkarte belohnen.
Wir haben eine Menge gesehen und gehoert: wir haben nicht nur eine River cruise (Flussfahrt) neben Krokodilen gemacht, im Biwaksack unter freiem Himmel geschlafen und Didgeridoo gespielt, sondern auch einen Aborigine Tanz den "Shake-a-leg" gelegt und sind als Tiere ums Lagerfeuer getanzt. Am naechsten Tag haben wir am Hinterteil von gruenen Baumameisen geleckt (ja wirklich!!!), was nach Zitrone schmeckt. Natuerlich sind wir auch schwimmen gegangen... in krokodilsicheren Gewaessern. Hach, ich bin immer noch ganz begeistert. Ich hoffe das kommt rueber.
Aber zurueck zum Titel: "The land rules" bedeutet, dass wir viel ueber die Natur, die Pflanzen- und Tierwelt Australiens erfahren haben. Das Land ist sehr trocken und wenig fruchtbar. Die Aboriginal people, die einheimischen Tiere und Pflanzen haben es sehr gut verstanden, sich damit zu arrangieren und dies zu nutzen, um zu ueberleben. Im krassen Gegensatz dazu steht bisweilen die westliche Kultur. Ich brauche wohl nicht erklaeren warum. Der Trip in den Park war jedenfalls eine gute Gelegenheit sich zu erinnern, dass wir uns eigentlich dem anpassen sollten, was uns die Umwelt/ Natur vorgibt und nicht andersrum.
So, ihr werdet jetzt einige Zeit nix von mir hoeren, da wir die naechsten zwei Wochen auf einer farm im Outback arbeiten. Also bis spaeter.
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8 Kommentare:
hi allerliebste manja!
endlich komme ich nach all den vielen festivals u kopfschütteltagen dazu, dir ein paar worte über den ozean zu schicken. herrlich sieht es aus, was du da alles machst u wo du da alles bist! richtig so! ich hoffe nur, dass - wenn es bereits im winter 35 grad in darwin hat - ihr im sommer einen anderen schönen ort aufsucht, damit ihr uns nicht wegschmelzt.
und dann gleich mal ein paar ideen für die vielen fragen, die dir ja eigentlich bereits der guide beantwortet hat: also, die aboriginal people (pol. korrekt?) haben so dünne beine, weil sie die ganze zeit "shake-a-leg" (oder auch zwei) tanzen u dadurch dort nicht zunehmen können. oder (weil du ja sagtest, dass sich die personen an die umgebung anpassen): wenn die aboriginal people im wasser stehend fischen, dann sind die dünnen beine ein schutz, da diese für die krokodile fressmäßig nicht interessant (nix dran) sind.
vielleicht fallen mir ja noch paar antworten zu "australien" oder "rote erde" ein, im moment aber nicht.
aber noch eins: du sagst es, du hast noch keine gescheite kopfbedeckung gefunden - die kappe auf dem einen foto von claudia u dir ist grässlich! :-)
also, soweit erstmal, (noch) längere schriften per mail.
lg, annika
uhh, natürlich noch ganz liebe grüße vom gatten!!!
Hallo liebe Manja, vielen Dank für Deinen Erlebnisbericht. Unser herausragendes Erlebnis der vergangenen Tage war eine Radtour zu den Offenen Weinbergen nördlich von Weißenfels. Es gibt dort 20 Freizeiteinbauern, die einmal im Jahr ihren Wein anbieten. Auf der Rückfahrt mit dem Auto sahen wir eine partielle Mondfinsternis.
Nun zu Deinen Fragen:
Die dünnen Beine kann ich mir nicht erklären.
Zu der roten Färbung der Erde : In den Tropen und Subtropen gibt es weit verbreitet (z. B. in Afrika, Brasilien...) den sogenannten Lateritboden, der durch die Verwitterung eine hohe Anreicherung an Fe2O3 (deshalb die Rotfärbung) und an Al2O3 hat. Der Lateritboden ist nährstoffarm (Habe ich übrigens mal im Studium gehört).
Zum Namen von Australien: Als alter Lateiner kann ich antworten. Der Name leitet sich von der lateinischen Bezeichnung terra australis für südliches Land ab.
Dir alles Gute auf der Farm!
Tschüss sagt Volker
Tachchen Manja,
allerliebste Grüße vom Dorf!
Vielleicht kommen die dünnen Beine durch ihre Ernährung. Wenn man sich nur von so verrückten Sachen ernährt, wie Ameisen ablecken, kann man ja keine dicken Beine bekommen. Oder aber alles Fett an den Beinen schmilzt durch die winterlichen Temperaturen von 30°C.
Bis später und viel Spaß noch.
Katrin
mooorsche!
greetzt from thuringia...
schön, daß es dir gut geht, alte nase! und du mal was anderes siehst als ich vom balkon ;o)
ja, keine ahnung, warum die abos so dünne beine haben, vielleicht, damit die füße nicht verbrennen, so wie die eidechsen dort... aber warum haben die dann keine stacheln? oder nen buckel, in dem sie das wasser speichern? vielleicht nur im sommer? das war NICHT RASSISTISCH gemeint. ich finds gut, daß du auch mal bißchen in die kultur reinschnupperst. aber paß auf die schamanen auf, nich daß du noch patient statt therapeut wirst;o)
rote erde, hmmmm, hoher eisengehalt? is ja eigentlich voll alte erde ohne aktivität und ausgelaugt... aber wie wär`s mal mit opale schürfen?
also viel spaß weiterhin, ich grüß das murmeltier
und foddos foddos foddos
hey manja,
als erste würd ich gern meine vermutung abgeben, warum die aborogin people si dünne beine haben. das muss wohl an dem shake-a-leg tanz liegen.
:o)))
hab ich doch gewusst dass du nen blog anlegen wirst :o)
das lesen macht spaß.
wir kommen gerade erst aus unserem vier wochen urlaub aus den südstaaten der usa zurück,
und fangen an revue passieren zu lassen und fotos zu bearbeiten...
freu mich weiteres von dir zu lesen.
marika
@)---)-----
Hallo Manja,
ich wollte einen Tipp abgeben, warum die Aborig... so dünne Beine haben: Ich vermute einmal, dass sie sich bei Gefahr einfach nur auf einem Bein aufstellen, so wie ein Strauß oder so und damit für umherkriechendes Getier keine Bedrohnung darstellen. Die stehen doch oft auf nur einem Bein, oder verwechsle ich das jetzt? Naja, mein Wissen ist eben begrenzt. Aber wozu habe ich ja auch dich, die du da auf diesem wunderschönen Kontinenten rumeierst. Du löst das Rätsel bestimmt bald auf. Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Ich umarme dich und denk an dich. Deine Alex.
Hallo Tante Emmy!
Ich komme bald zu dir in den Urlaub und möchte dann mit dir spielen, malen und baden.
Ich möchte dich dann auch im Sand einbuddeln und viel am Strand spazieren gehen.
Viele liebe Grüße deine Anna Marie!
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