Nachdem ich noch eine weitere Woche an der Gold Coast verbracht und noch zwei weitere Waende mit Justin gebaut und aufgestellt habe, bin ich vorletzten Samstag nach Melbourne geflogen. Zunaechst habe ich mit Rene` und Tanja noch einige schoene Tage verbracht und unter anderem eine Gayparade in St. Kilda und das Gefaengnis, in dem Ned Kelly (das ist so etwas wie ein australischer Robin Hood) seine letzten Tage verbrachte, sowie das Finale der Australian Open in der Liveuebertragung gesehen.
Dann kam der Ernst des Lebens: ich begab mich auf die Jobsuche und wurde nach diversen Absagen und einem Probearbeiten als Filzstiftverkaeuferin fuendig. Zunaechst erhielt ich einen Job als Wurstverkaeuferin bei einem deutschen Wurstmann (naeheres unter www.wurstman.com). Da es sich dabei aber nur um einen Job an den Sonntagen auf diversen Events handelte, suchte ich weiter.
Dann kam der Ernst des Lebens: ich begab mich auf die Jobsuche und wurde nach diversen Absagen und einem Probearbeiten als Filzstiftverkaeuferin fuendig. Zunaechst erhielt ich einen Job als Wurstverkaeuferin bei einem deutschen Wurstmann (naeheres unter www.wurstman.com). Da es sich dabei aber nur um einen Job an den Sonntagen auf diversen Events handelte, suchte ich weiter.
Auf dem Queen Victoria Market (der uebrigens schon seit 1878 existiert) fand ich dann eine Vollzeitstelle (5 Tage die Woche, jeweils ab 4 Uhr morgens ausser am Montag und Mittwoch) an einem italienischen Obst- und Gemuesestand. Dafuer musste ich aber leider dem Wurstmann absagen.
Nun habe ich bereits meinen zweiten Arbeitstag ueberstanden. Ich bin noch etwas unbeholfen, weis viele Preise nicht und mache auch den ein oder anderen Fehler. Einige wissen ja, dass ich schon einmal an einem mediterranen Stand auf dem Markt in Jena gearbeitet habe, aber der ist bei weitem nicht mit dem Markt hier zu vergleichen. Es herrscht viel mehr Betrieb, wir muessen alles im Kopf ausrechnen und meine Chefin ist auch nicht zimperlich. So vergeht ein elf Stunden Arbeitstag jedoch sehr schnell. Abends erhalte ich stehts cash meinen Arbeitslohn und laufe so nicht Gefahr, mich wegen ausbleibender Gehaltsschecks rumstreiten zu muessen.
Als Arbeitnehmer nehme ich Melbourne auf einmal ganz anders wahr. Wenn man nicht mehr ganz entspannt als Tourist unterwegs ist, wirkt vieles auf einmal nicht mehr ganz so glitzernd. Die Stadt gefaellt mir weiterhin sehr gut, bin nun aber in der Realitaet und im Alltag angekommen.
Wohne in einem kleinen, einfachen Hostel, dass eine Wochenmiete anbietet. Es ist ganz OK, aber voll von deutschen Abiturienten, die das erste Mal von daheim weg sind.
Ihr duerft nun gespannt sein, wie es in den naechsten Wochen weiter geht. Ich habe mir zumindest vorgenommen, mindestens einen Monat in Melbourne zu bleiben und zu arbeiten.
Nun habe ich bereits meinen zweiten Arbeitstag ueberstanden. Ich bin noch etwas unbeholfen, weis viele Preise nicht und mache auch den ein oder anderen Fehler. Einige wissen ja, dass ich schon einmal an einem mediterranen Stand auf dem Markt in Jena gearbeitet habe, aber der ist bei weitem nicht mit dem Markt hier zu vergleichen. Es herrscht viel mehr Betrieb, wir muessen alles im Kopf ausrechnen und meine Chefin ist auch nicht zimperlich. So vergeht ein elf Stunden Arbeitstag jedoch sehr schnell. Abends erhalte ich stehts cash meinen Arbeitslohn und laufe so nicht Gefahr, mich wegen ausbleibender Gehaltsschecks rumstreiten zu muessen.
Als Arbeitnehmer nehme ich Melbourne auf einmal ganz anders wahr. Wenn man nicht mehr ganz entspannt als Tourist unterwegs ist, wirkt vieles auf einmal nicht mehr ganz so glitzernd. Die Stadt gefaellt mir weiterhin sehr gut, bin nun aber in der Realitaet und im Alltag angekommen.
Wohne in einem kleinen, einfachen Hostel, dass eine Wochenmiete anbietet. Es ist ganz OK, aber voll von deutschen Abiturienten, die das erste Mal von daheim weg sind.
Ihr duerft nun gespannt sein, wie es in den naechsten Wochen weiter geht. Ich habe mir zumindest vorgenommen, mindestens einen Monat in Melbourne zu bleiben und zu arbeiten.
2 Kommentare:
mein gott, vier uhr morgens!!! da würden ja meine augen streiken! respekt! aber ich weiß nicht, ob mich nicht die nestflüchter mit abitur mehr nerven kosten würden :-).
liebe grüße von den "spätaufstehern"!
Du bist wieder in Melbourne? Ich kanns verstehn, is ne schöne Stadt. Warns die Tage wirklich mal 45 Grad..so heiss wars ja für mich nicht mal im Outback...hatte schlappe 40...
Jetzt kannst alte Kontakte wieder plegen, die Franka müsst ja auch noch in Melbourne sein, oder? Ich glaub ich komm auch bald wieder, bisher gibts in Germany keinen Job für mich...
Lg, Stefan
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