Bei meinem letzten Wwoofing drehte sich fast alles ums Ei. An einem Samstag morgen traf ich meine Hosts auf dem Farmers Market in Albany und durfte gleich richtig mit anpacken und Bioeier und Rindfleich in Massen verkaufen. Am Abend erreichten wir die Farm, auf der ich dann fast zwei Wochen verbracht habe. Wie so oft lag sie irgendwo im nirgendwo und den all zu gewohnten Blick aufs Handy konnte ich fuer 14 Tage vergessen. Statt dessen schaute ich den Huehnern beim Scharren zu, beobachtete die Schafe und Laemmer, die sich beim Fuettern hinter dem Futteranhaenger aufreiten und kontrollierte taeglich die Rinder, die noch nicht gekalbt hatten.
Die Tage koennt ihr Euch wie folgt vorstellen: dreimal woechentlich ging es nach dem Fruehstueck zum Huehnerstall umsetzen, dannach auch dreimal woechentlich zum Fuettern der diversen Tiere, die leider wegen des ausbleibenden Regens immer wieder zugefuettert werden mussten, dann folgte meist das Vorbereiten des Ackers und verbrennen alter Wurzeln und Stoecke, fuer die Zeit nach dem erhofften Regen. Jeden Nachmittag hiess es Huehner fuettern, Eier einsammeln und anschliessend alle reinigen, wiegen und verpacken. Bei meist 50 Dutzend ist man da ganz schoen lang beschaeftigt.
Erneut hatte ich grosses Glueck mit meinen Hosts, die wirklich unheimlich gut zu mir waren. Ich hatte mein eigenes kleines "Granny Flat" und verbrachte dort die Abend- und Morgenstunden meist beim Lesen.
... und am vorletzten Tag kam dann auch der lang ersehnte Regen.
... und am vorletzten Tag kam dann auch der lang ersehnte Regen.
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