Freitag, 31. Oktober 2008

Auf Schusters Rappen in den Grampians

Als blinder Passagier einer Goin South Tour gelangte ich vor nunmehr gut anderthalb Wochen (dank Geoffs Ueberredungskuensten) kostenlos in die Grampians. Gleich am ersten Tag startete ich zu einer kleinen Wanderung von 5 km Laenge, die mich nicht nur steile Haenge hinauf sondern auch auf einen langen, spitz zulaufenden mit wunderbarem Rundblick versehenen Felsen fuehrte. Traf bei der Wanderung als kleinen Vorgeschmack auf die vielfaeltige Tierpopulation der Gegend auch gleich eine Schlange, mehrere Kangaroos und Echsen und legte eine ausgiebige Fotosession mit einem Echidna ein. Die naechsten drei Tage verliefen aehnlich: taeglich eine etwas laengere schweisstreibende und muskelstaehlernde Wanderung bergauf und bergab (und nicht nur ein bisschen, sondern immer gelich ganz steil hoch und dann wieder runter), wunderschoene Natur, Begegnungen mit verschiedensten Pflanzen und Tieren und dann am Nachmittag eine Dusche und der Genuss von Kaeffchen und diversen Backwaren in Halls Gap bei einem guten Buch. Ein richtiger kleiner Urlaub vom Backpackerleben also. ;-)
Im oertlichen Aboriginal culture centre habe ich mich auch schlau gemacht: Es gibt in den Grampians viele art sites der Aboriginals. Meist sind es Hoehlen bzw. Felsvorspruenge, die als shelter/ Schutz dienten und jahrtausende alte Malereien ausweisen. Und einer davon heisst Manja shelter, weil darin viele Handabdruecke zu sehen sind. Manja heisst daher in der Sprache des regionalen Aboriginal Stammes wohl soviel wie Hand. Coole Sache.
Die Hostelauswahl habe ich auch wieder sehr gut getroffen. Zwar war es recht leer, aber die Reisenden, die dort waren, und auch der Betreiber John waren immer fuer ein Schwaetzchen und ein Glaeschen Wein oder Bier zu haben.
Fuehlte mich also rundum wohl, als ich am Freitag mit dem Bus zurueck nach Warrnambool fuhr, um dort doch noch eine weitere Woche zu wohnen und arbeiten...

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