Nach Canberra fuehrte mich diesmal das Vorstellungsgespraech bei einer Organisation, die betreutes Wohnen und Beratung fuer psychisch Kranke anbietet. Ich habe mich also ordentich gekleidet und extra eine weisse Bluse erworben. Im Gesprach stellte sich dann aber bald heraus, dass beide Seiten mit unterschiedlichen Vorstellungen angetreten waren. Ich wurde gefragt, welche Taetigkeiten ich mir denn so vorstelle und war dann doch etwas ueberrascht, hatte ich doch erwartet, man werde mir sagen, welche Stelle zu besetzen ist und welche Aufgaben sich damit verbinden. Weit gefehlt. Ich wurde wohl nur eingeladen, da man mich (die ich durch eine Mitarbeiterin empfohlen wurde) mal kennen lernen wollte. Einen Job, egal wie klein und das ausreichende Budget, diesen zu zahlen, gab es gar nicht. Ich erhielt aber immer wieder die Zusicherung, dass man nach einer Einsatzmoeglichkeit fuer mich suchen und mit Team und Chefs sprechen werde...
Das war meine erste Erfahrung mit der australischen Freundlichkeit im Rahmen der Jobsuche. Keiner gibt dir direkt eine Absage. Du geht zwar mit der Hoffnung auf einen Job, aber dem unbestimmten Gefuehl heim, dass es wohl bsser ist, schon mal nach was anderem zu suchen.
Na was solls. Ich habe mir also noch ein wenig Canberra angeschaut und noch einige Reisebekanntschaften im Hostel geschlossen. Allein dafuer, wars die Reise schon wert.


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