Bei sehr ungewohnten da feuchtwarmen Klimaverhaeltnissen feierte ich dann Weihnachten. Und auch das lief ganz anders ab, als in Deutschland: die ganze Familie kommt zu einem ausgiebigen Lunch mit sommerlich leichtem Essen wie Garnelen, Salat und Fruechten zusammen, man sitzt dannach in der Sonne oder spielt Kricket. Nur die Sache mit den Geschenken ist gleich: wie ueberall nimmt die Geschenkvergabe einen recht grossen Raum ein und es gibt viel zu viel. Einzige Tradition ist das Verteilen riesiger Knallbonbons am Tisch, in denen sich kleine mehr oder weniger nuetzliche Dinge und eine Papierkrone befinden. Diese Krone setzen sich dann alle auf den Kopf. Wir vermuten, es hat etwas damit zu tun, dass Jesus ja als der Koenig der Juden geboren wurde und es gibt ja auch die Liedzeile "a king was born today". War das Boney M.?
Am Abend sind wir trotz Kricket und Spaziergang immer noch fast bewegungslos om uebermaessigen Schmaus. Weihnachtsstimmung verspuere ich nicht. Es ist halt Sommer, da hilft auch kein Stollen und kein Weihnachtsstrauss aus Pinienzweigen.
Da denkt man natuerlich oefter mal an daheim, an Gluehwein und Bratwurst und all die Leute, die so fleissig Mails geschickt haben. Vielen Dank dafuer uebrigens.
Nun, ich glaube die naechste Nachricht kommt erst im neuen Jahr. Daher guten Rutsch und bis bald.
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