Donnerstag, 25. Dezember 2008

... wie es weiter ging

Wir setzten uns also in den Zug in die Blue Mountains und es regnete und regnete. Das schlechte Wetter verschaffte uns zwar einen ruhigen Nachmittag in unserem gemuetlichen YHA in Katoomba, aber irgndwie waren wir doch besorgt, dass wir auch den Folgetag drinnen verbringen mussten. Doch gluecklicherweise war uns Petrus wohl gesonnen und so konnten wir eine ausgedehnte Wanderung zum Echo Point, die Giant Stairway 900 Stufen hinab (sehr abenteuerlich uebrigens mit zwei kleinen Kindern im Gepaeck) und dann in Richtung Katoomba Falls unternehmen, wo sich eine Art Lastenaufzug fuer Touristen befand.   
Als besonderes Bonbon hatten wir gleich beim Einchecken Claudia getroffen und uns in Sydney verabredet. Happy ueber das schoene Wetter und die Aussicht auf einige erlebnisreiche Tage in Sydney kehrten wir also in die Metropole zurueck und lernten erst einmal das Organisationstalent australischer Verkehrsbetriebe bei Reparturarbeiten am Schienennetz kennen- alles recht unuebersichtlich und daher fuer uns Quell etlicher Umwege und Verspaetungen. Kamen daher gerade noch rechtzeitig zur Weihnachtsfeier im Haus von Kathrins Schwaegerin an. Vom Essen habe ich ja schon oft genug berichtet und auch hier war es wieder sehr gut. Es wurden auch unterm Weihnachtsbaum Geschenke ausgetauscht, aber weihnachtlich war die Stimmung dennoch nicht... die Kinder planschten im Pool, alle anderen waren sommerlich gekleidet und schluerften kuehle Getraenke.
Am naechsten Tag erkundeten wir dann Chinatown und dessen kulinarische Genuesse und fuhren nach Manly an den Strand. Dort gab es sehr schoene hohe Wellen, bei denen man die Bikinihose gut festhalten musste. Weitere Ziele am Dienstag waren Zoo (fuer Anni und Anja), Harbour Bridge und zielloses Umherlaufen in Sydneys Strassen (fuer mich und Claudia). Ihr seht also, das Programm war voll und irgendwie war wieder nicht genug Zeit fuer mich, die Stadt ausfuehrlich zu erkunden und ins Herz zu schliessen. Also gilt immer noch: I love Melbourne, aber Sydney naja.
Dann folgte auch schon wieder der Abschied- von der Stadt wie auch von meinen Begleiterinnen und -begleitern, die alle langsam gen Heimat flogen. Fuer mich ging es weiter nach Canberra. Ja genau, da war ich doch grad erst....

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